Häufige Ursachen 

Deshalb geht die Lust flöten

+
Wenn die Lust zur Last wird, sollten sich die Liebenden besonders gut um ihren Partner kümmern.

Wenn in einer Beziehung die Lust auf Zärtlichkeiten vergeht, kann das die Liebe schwer schädigen. Doch was sind eigentlich Gründe für die Lustlosigkeit und was kann man dagegen tun?

Wenn in einer Partnerschaft die Lust auf Sex verloren geht, ist das meistens eine Belastung für die Liebe – nicht selten scheitert eine Beziehung daran. Dabei lassen sich die häufigsten Ursachen schnell ausfindig machen und bekämpfen:

- Druck: Um Lust auf etwas oder jemanden zu haben, muss man das auch wollen – und nicht müssen. Wer sich gedrängt fühlt, entwickelt meistens selbst keine Gelüste, sondern zieht sich eher zurück. Der Partner sollte daher auf keinen Fall anfangen zu drängeln und die „ehelichen Pflichten“ einzufordern. 

- Das Begehren lässt nach: Zu Beginn einer Beziehung ist meistens alles neu und aufregend. Doch sobald man sich besser kennengelernt hat, kann auch das Begehren nachlassen. Dann ist es wichtig, darauf zu reagieren und sich um das gegenseitige (sexuelle) Interesse zu bemühen. 

- Einen Schuldigen suchen: Es ist das klassische Problem: Die Frau fühlt sich nicht geliebt und beachtet und verzichtet deshalb freiwillig auf körperliche Nähe, der Mann vermisst die körperliche Nähe und schenkt im Gegenzug keine Aufmerksamkeit – oder eben auch andersherum. Versuchen herauszufinden wer wann mit was angefangen hat, ist ein bisschen wie die Frage nach Huhn und Ei. Deshalb ist es wichtig, auch mal über den eigenen Schatten zu springen und sich auch jenseits des Bettes mehr Aufmerksamkeit zu schenken. 

- Fehlendes Selbstvertrauen: Ist einer der Partner unzufrieden mit sich selbst und seinem Körper, wirkt sich das natürlich auch negativ auf das Intimleben und die Erotik aus. In diesem Fall ist es wichtig, das Selbstvertrauen zu stärken – beispielsweise indem der Partner mit besonders viel Aufmerksamkeit bedacht wird.

- Immer wieder gleich: Wenn der Sex immer gleich ist und mit der Zeit langweilig wird, geht natürlich auch der Spaß und das Interesse verloren. Wichtig ist: Solche Probleme sollten unbedingt angesprochen werden. Und noch besser als warten und Tee trinken ist: selbst aktiv werden und sich darüber klar werden, was man selbst vielleicht gerne ausprobieren oder erleben würde. Wer selbst Ideen einbringt kann so auch den Partner beflügeln.

Das oberste Gebot ist es jedoch sich bewusst für die Beziehung und die Sexualität Zeit zu nehmen. Dann klappt es auch langfristig mit der Liebe zur Liebe. 

dpa/mk

Quelle: Mannheim24

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion